So lernst du Emotionalen Hunger von richtigen Hunger zu unterscheiden + 5 Tipps

Aktualisiert: Juni 30



Vorerst möchte ich dir einen Überblick geben über die unterschiedlichen Hungerarten.


Augenhunger

Allein der Anblick von schönen und leckeren Essen macht uns Hunger. z.B. im Restaurant, in Zeitschriften etc.


Nasenhunger

Der Geruch von Lebensmitteln verursacht Hunger. Der Duft beim Vorgehen beim Bäcker macht uns Lust auf Essen.


Mundhunger

Das Bedürfnis nach bestimmten Aromen, Geschmäckern oder einer bestimmten Konsistenz z.B. knackiges Gemüse. Jeder Mensch hat unterschiedliche Geschmäcker und Vorlieben. Der Mundhunger kann dir helfen, die richtigen Lebensmittel auszuwählen, die du jetzt intuitiv brauchst. Stell dir die Frage: "Brauchst du jetzt eher eine Gemüsesuppe oder gedünstetes Gemüse?" Das ist ein Unterschied und wird dich unterschiedlich befrieden.

Magenhunger

Empfindungen des Magens. Der Magen sendet Signale z.B. knurren. Hier gilt es das richtige Hungergefühl zu erkennen. Sodbrennen könnte jedoch zu einer falschen Einschätzung führen. Es ist eine Störung, bei der Magensäure in die Speiseröhre hinaufsteigt und diese reizt. Ebenso führen Sorgen zu einen zusammenziehen oder auch knurren. Das kann auch mit richtigen körperlichen Hunger verwechselt werden.


Zellhunger

Ein Mangel an Nährstoffen /Grundelementen wie Wasser, Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitamine oder Spurenlementen. Der Zellhunger hilft ebenso bei der Auswahl beim Intuitiven Essen. Frage dich: "Was brauche ich jetzt." Deine Intuition wird dir die richtigen Signale senden.

Geistiger Hunger

Beruht auf Gedanken wie "Ich sollte mehr Eiweiß essen." Dieser Hunger ist beeinflusst durch die Diät-Vergangenheit. Der Gedankenhunger teilt etwas in Gut oder Schlecht ein. Das buddhistische Prinzip des mittleren Weges hat sich als sehr gesunde Art zu leben herausgestellt. Dieses Prinzip rät uns dazu, uns nicht in irgendwelche Extreme zu rutschen. Im Hinblick auf die Ernährung bedeutet der mittlere Weg, sich an keinem Lebensmittel festzuklammern und keins auszuschließen.


Emotionaler Hunger

Der Emotionale Hunger ist das Verlangen bei bestimmten Gefühlen zu essen, um sich besser zu fühlen z.B. bei Kummer oder gewissen Gefühle zu betäuben. Du isst emotional, wenn du niemals den richtigen Umgang mit Gefühlen gelernt oder verlernt hast oder dich für dich den leichteren Weg gewählt hast, um gute Gefühle zu bekommen.


Seelenhunger

Unsere Seele sendet uns Signale z.B. durch das Gefühl der inneren Leere, wenn uns eine Erfüllung oder der Sinn im Leben fehlt. Wenn ich eine Arbeit habe, die mir keinen Sinn gibt, versuche ich die innerliche Leere mit Essen zu füllen. Ich werde aber niemals satt werden. Genau wie körperlicher Hunger ist seelischer Hunger normal. Den jeder Mensch benötigt Entspannung, Erfüllung, Nähe etc. Wie auch beim emotionalem Hunger ist Essen unsere Medizin geworden. Es ist leider nur die falsche Medizin. Gegen Verdauungsprobleme hilft auch keine Aspirin. Und bei Sorgen ebenso wenig und schon gar kein Essen.


Erkenne die Unterschiede zwischen körperlichen Hunger und nicht-körperlichen Hunger, um für dich den richtigen Moment zum Essen herauszufinden. Das machst in dem wieder bei dir im Körper ankommst und achtsam auf deine Gedanken und Empfindungen achtest.Als Orientierung hilft die Grafik. Der Emotionale Hunger steht hier für den körperlichen Hunger.


Wie kannst du nun für dich ein bessere Gefühl für körperlichen Hunger bekommen?


5 Tipps, wie du deinen persönlichen körperlichen Hunger erkennst und damit Überessen vermeidest


Tipp 1: Erkenne dein persönliches Hungergefühl.


Denn jede Person hat ein anderes und individuelle Hungergefühl. Manchmal wundern warum wir nach 2 Stunden schon wieder Hunger haben, aber wenn du zu wenig gegessen hast oder viel Bewegung ausübst, ist das völlig normal. Hier ist es wichtig Selbstfürsorge zu übernehmen und ehrlich zu sich zu sein.


Möglich Anzeichen für Hunger sind:

-Magengrummeln

-Flauer Magen

-Benommenheit

-Konzentrationsschwierigkeit

-Gereiztheit

-Schwächegefühl

-Kopfschmerzen


Tipp 2: Notiere dir deine Körpersignale für Hunger

Notiere dir deine Körpersignale. Wie ist dein Energielevel wenn du hungrig bist. Nutze eine Skala von 1-10. 10 bedeutet volle Power und 1 - ich kann nichts mehr machen. Orientiere dich an der Hungerskala - wo stehst du da? Die Hungerskala findest du in meinem kostenfreien eBook.


Tipp 3: Iss regelmäßig

Regelmäßige Mahlzeiten sind wichtig. Lass dir maximal 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten Zeit. Ansonsten ist der Heißhunger bei der nächsten Mahlzeit zu groß und es könnte sein, dass du dich Überisst. Weiterhin betäubt es dein Hungergefühl. Das ist auch der Grund weshalb viele ihr Hungergefühl gar nicht mehr spüren. Das kommt durch Diäten, Fasten, Stress und die Betäubung von Hunger z.B. mit Kaffee und durch eine hormonelle Diabalance durch zu wenig essen.. Hier ist auch wichtig wieder regelmäßig zu essen.

Tipp 4: Erkenne Muster

Erkenne deine Muster für dein Hungergefühl Gibt es einen bestimmten Abstand zwischen den Mahlzeiten. Wie sind deine üblichen Körpersignale

Tipp 5: Stelle dir Fragen.

Stelle dir Fragen und antworte ehrlich: "Habe ich wirklich körperlichen Hunger?" "Brauche ich jetzt Energie und Nährstoffe oder was braucht es nun wirklich?" Bei Bedenken: Trinke ein Glas-Wasser und warte nochmal ab. Hier empfehle ich ggf. noch etwas zu länger mit dem ESSEN ZU warten, um auch hier ein klares Signal von deinem Körper zu spüren.



Höre auch gerne meinen Podcast dazu an. Diesen findest du auch Spotify und iTunes Podcasts.



Viel Spaß und alles Liebe

Deine Friederike





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